FATIMA





Die Unbefleckte hat ihre eindringlichen Bitten um das Rosenkranzgebet und die Buße zur Rettung der Sünder und zur Sühne für die Sünden während des ersten Weltkrieges (1917) in Fatima aus gutem Grund wiederholt. Die Werkzeuge zur Übermittlung ihrer mütterlichen Bitten an die ganze Menschheit wa­ren damals drei Kinder, die sie ein Jahr zuvor durch einen ihrer Engel, den Schutzengel von Portugal, auf ihre Erscheinungen vorbereiten ließ. Die Engel - Un­terweisungen galten der Demut, der Anbetung und Verehrung des Allerhöchsten - verbunden mit ei­nem besonderen Bittgebet um Verzeihung für jene,. die sich weigern, dies zu tun. Konkret forderte der Engel Mariens Akte der Anbetung, des Glaubens. der Hoff­nung und der Liebe. aber auch der Sühne für jene. die Gott beleidigen und Ihn nicht mehr lieben – ein Verlangen. das nicht etwa nur den kleinen Kindern von damals galt, sondern längst zu einem brennenden Dauer-Anliegen Unserer Lieben Frau gegenüber allen ihren Kindern geworden ist. die nicht mehr zu wissen scheinen. welche Ehrfurcht. Liebe und Anbetung dem Herrn beim Empfang Seines Leibes und Blutes ge­bührt.

Die Fleh - und Bittrufe Mariens in Fatima gelten dem Rosenkranzgebet zur Bekehrung der Sünder und dem Opfer und der Sühne für die Beleidigungen des Herrn und Seiner heiligsten Mutter. Die Vereh­rung und Liebe zum Unbefleckten Herzen Mariens liegt hier dem Herrn besonders am Herzen; denn sie dient der Rettung der armen Sünder und dem Frieden.
Die Immaculata hat sich in Fatima als die "Ro­senkranzkönigin" vorgestellt. Auf die Frage Luzia's, dem Seher-Kind, "Wer seid Ihr und was wollt Ihr?" sagte sie: "Ich bin die Rosenkranzkönigin“. Mit flehender Stimme fügte sie noch hinzu: „Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten; sie sollen dem Herrn nicht mehr beleidigen, Der schon zuviel beledigt wurde(Fatima-Botschaft)
Die Verheißungen, die Maria an ihr Lieblings­gebet, den heiligen Rosenkranz knüpft, sind so groß­artig und schwerwiegend, daß man sie sich tief ins Herz schreiben sollte.
 
Die Sühne als die stellvertretende Wiedergut­machung der Beleidigungen Gottes und Seiner heilig­sten Mutter ist ein besonderes Anliegen Christi. Er bit­tet daher die Seelen des "Werkes der Liebe", zu opfern und so mitzuhelfen, die Seelen dem Zugriff Satans zu entziehen. "Euer aufgeopfertes Leiden muß", so sagt Er, "ein Akt der Sühne sein, um die Göttliche Ge­rechtigkeit zu befriedigen."(Werk der Liebe) Sühnen heißt, stellver­tretend für andere leiden, um sie zu retten. Darum ver­spricht Jesus jenen, die Ihm mit unendlicher Liebe auf den Kalvarienberg der menschlichen Qual folgen, Sei­ne Barmherzigkeit. "Wo es Seelen gibt, die sich mit der Immaculata Gott als Sühne-Opfer geweiht ha­ben, wird sie bei ihnen wohnen und sie mit Freude und Licht überfluten."(Werk der Liebe)
Die Wirksamkeit der Sühne durch die Seelen des "Werkes der Liebe" prägt Christus in folgende Wor­te:" Wie Mein Leben, das Ich mit soviel Liebe dem Vater darbrachte, allein es vermochte, die ganze Menschheit zu retten, so werden die auserwählten Seelen des Werkes mit der größten Sühne-Hingabe die ganze Kirche retten können. Mit ihrer Sühne tragen die Seelen des Werkes von innen die ganze Kirche, weil die Sühne-Hingabe die Bewegung der Kirche ist, die anderen Bewegungen Leben gibt. "(Werk der Liebe)
Deshalb nennt Jesus die Sühneseelen Seine Be­vorzugten, Seine Auserwählten, Seine Geliebten. Sie sind Seine Freude und Sein Trost. Sie sind es, die Sei­nem, die Passion erleidenden Herzen Erleichterung verschaffen. "Jede mit viel Liebe Mir von einer Sühneseele dargebrachte Kleinigkeit macht Mir' - so versichert ihnen der Herr - "eine große Freude. Wer kann Mir helfen, Seelen zu retten, wenn nicht je­ne, die sich Mir als Sühne-Opfer dem Vater durch die Hände der Immaculata vom Heiligen Geist darbringen. "(Werk der Liebe)
     Gebet und Sühne zur Rettung der Seelen stehen in Fatima an erster Stelle. Sie sind es aber auch im "Werk der Liebe". Darum der Hilferuf Unserer Lieben Frau und ihr Versprechen an jede Seele im Werk: "Wenn du mir hilfst. Mit deiner Großzügigkeit. Deine Brüder und Schwestern zu retten, dann wirst auch du die Hilfe finden – ich weiß, wie ich dich für diesen letzten Rettungsakt belohnen kann(Werk der Liebe)
      Maria hat in Fatima ihr Hilfsangebot an die Welt durch die besondere Verehrung ihres Unbefleck­ten Herzens erweitert. Gott gab ihr dieses besondere Gnadengeschenk in die Hände - und sie hat es an uns weitergegeben. "Wer die Verehrung übt“ - so sagte sie – „dem verspreche ich das Heil; diese Seelen werden von Gott bevorzugt werden. Opfert euch für die Bekehrung der Sünder und sühnt alle Beleidigungen, die dem mütterlichen Herzen zugefügt werden. Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder gelangen(Fatima-Botschaft), so sagte sie zu den Kindern, nachdem sie ihnen den Ort der Verdammnis gezeigt hatte. "Zu ihrer Rettung fordert der Heiland der Welt die Andacht zu Meinem Unbefleckten Herzen. Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden und Russland wird sich bekehren – wenn nicht, wird Russland seine Irrtümer über die Welt verbreiten und die Kriege entfesseln… Am Ende aber wird Mein Unbeflecktes Herz triumphieren.(Fatima-Botschaft)
Als besondere Bitte um Verzeihung der Sünden und zur Rettung der gefährdeten Seelen hat Unsere Liebe Frau darum gebeten, am Schluß eines jeden Ro­senkranz-Gesätzes noch nachfolgendes Gebet hinzu­zufügen: "O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle! Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!"
    Die gewünschte Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens ist bisher viel zu wenig verwirklicht worden - und doch hat sie weltgeschichtliche Bedeu­tung; denn durch diese Andacht will der Herr die Welt retten. Es geht dabei vor allem um den Loskauf von Seelen aus der Sklaverei Satans, um die Bekehrung Rußlands und schließlich um den Triumph des Unbe­fleckten Herzens Mariens über den Drachen. Wir emp­fehlen daher:
Täglich betrachtend - das heißt, dabei die Geheimnisse meditierend - den heiligen Rosen­kranz zu beten, den ersten Monats-Samstag als Sühnetag durch Teilnahme am heiligen Meß­opfer, an den heiligen Sakramenten sowie durch freiwillig gebrachte Opfer zu begehen sowie die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens täglich zu erneuern und stets die Christus-Nachfolge und das Hauptgebot der Liebe zu leben.
Die brennende Liebe Gottes zu Maria und ihre Macht über Sein Herz wird erst dann voll verständlich, wenn man die Worte bedenkt, die Er in Seinen Offen­barungen über das "Werk der Liebe" gesprochen hat.
 
     Es ist etwas vom Schönsten und Ergreifendsten, zu erfahren, was Christus wünscht, um Seine Mutter zu trösten: "Höre die heilige Messe, um die Beleidi­gungen wieder gut zu machen, die die Menschen dem Herzen Mariens zufügen - und lobe, liebe, sühne, benedeie Meine verehrteste Mutter für alle. So geben wir miteinander in der heiligen Messe Gott Sühne und Liebe für die Beleidigungen, die das verehrteste Herz der gütigen Mutter- verwun­den. Erweise Meiner Mutter, der unumschränkten Königin des Herzens Gottes Verherrlichung und große Ehre - und sühne mit unendlicher Liebe alle Beleidigungen der wahnsinnigen, unvernünftigen und herzlosen Menschen. "Die Häuser, in denen ihr Bild inthronisiert sein wird. werden ihre Auser­wählten sein." (Werk der Liebe)
Das "Ja" der Liebe Mariens und das der Seelen des Werkes, die sich durch ihre Hände Gott aufopfern, trifft zutiefst das Herz eines Gottes, Der heute, statt der Liebe nur noch Gleichgültigkeit und Beleidigungen erntet: "Meine Mutter", so sagt Christus, "durchlebt mit Mir die letzte Phase ihrer Liebes-Passion für alle Menschen; ihre flehenden Tränen sind für Mein Herz der größte Schmerz, der nicht mit den unermeßlichen Peinen Meiner Passion zu verglei­chen ist. Es gibt keine wohlklingendere Harmonie für das Herz Gottes, als die in diesem wunderba­ren Mutterherzen mit aufrichtiger Liebe geflü­sterten, großherzigen "Ja"! Es gibt keine größere Freude für das Herz Gottes, als diese hochherzig dargebrachten Aufopferungen, die durch ihre Hände gehen. "(Werk der Liebe)

    Die Warnung Mariens in Fatima, es werde ein noch schlimmerer Krieg kommen, wenn man ihren Bit­ten nicht entspreche, blieb unbeachtet - und so kam es zum Zweiten Weltkrieg, der von Satan ausgelöst, un­sägliches Leid über viele Völker brachte. Gott ließ die­sen Krieg zu. um der Welt die Möglichkeit zu geben. sich zu besinnen. umzukehren und ihre Schuldenberge wieder abzutragen. Doch wurden die Kreuze als solche nicht erkannt und zumeist auch nicht angenommen. N ach dem Krieg gab es in der Kirche, die sich in vielen Ländern der wiedergewonnenen Freiheit erfreute, zwar eine Art Aufbruchsstimmung und manche Be­kehrung. Doch bestand für die Euphorie kein Grund; denn dort, wo Satan 12 Jahre lang regiert hatte - in Deutschland, - trat an die Stelle der bisherigen Ersatz­religion des Nationalsozialismus die Religion des mo­dernen Heidentums, der Humanismus und damit die Ideologie der sogenannten "Selbstverwirklichung". Die anderen Ersatz-Religionen aus der Hölle, wie der Rationalismus, der Sozialismus und der Kommunis­mus blieben nicht nur bestehen, sondern verstärkten sogar ihren Einfluß, ohne daß die tödliche Gefahr durch die neue Freiheit überhaupt richtig erkannt wurde. Der Wohlstand, der Einzug hielt und die Sorglosigkeit der Hirten taten ihr übriges, damit Satan, der im Jahre 1940 in Europa losgelassen worden war, ungehindert weiter arbeiten konn­te. Er wußte, daß mit seiner Loslassung die apo­kalyptische Zeit begonnen hatte, und daß jeder Tag, der ihm noch verblieb, genutzt werden muß­te, um seine Beute einzubringen. Darum ver­stärkte er seine Anstrengungen, schleuste seineGefolgsleute in die Schlüsselpositionen der Kir­che ein und unterhöhlte sie.
      Die Botschaft Mariens in Fatima gehört zu den sogenannten Privatoffenbarungen, die heute von den meisten Hirten und Oberhirten mit Stillschweigen übergangen, abgelehnt oder bekämpft werden. Man sagt, sie seien nicht notwendig - und man komme auch ohne diese in den Himmel. Offenbar hält man alle die­se Offenbarungen für privat, das heißt, nur an die empfangende Person gerichtet oder aber für Theater­Vorstellungen des Himmels, die man nach Belieben ak­zeptieren kann oder nicht - wie Mahnworte oder Rat­schläge einer guten Mutter, die man schon als kleines Kind verwirft, weil man selbst in größter Gefahr alles besser zu wissen glaubt und sich auf keinen Fall beleh­ren lassen will. Dafür spricht jedenfalls die Tatsache, daß in Deutschland seit mehr als hundert Jahren kei­ne der vielen Marienerscheinungen von der Kirche an­erkannt wurde. Wer sich aufgrund der Worte Mariens angesprochen sah und der "Königin des Himmels und der Erde" seine Verehrung erweisen wollte, erntete in der Regel Unbehagen, Ablehnung oder Feindseligkei­ten von Seiten der kirchlichen Behörden.
      Fatima ist, wie jedermann weiß, und wie auch der Inhalt der Botschaften beweist, nicht etwa nur an drei kleine Kinder, sondern an die Kirche und an die Welt gerichtet. Deshalb fühl­ten sich die Päpste davon angesprochen. Sie glaubten an die Erscheinungen und an die Bot­schaften Mariens, die im Auftrag ihres Sohnes gekommen war und um Gebet, Umkehr und Süh­ne, aber auch um die Verehrung ihres Unbefleck­ten Herzens gebeten hatte. Zeugen tiefen Glaubens an die Botschaften waren und sind die Päpste Pius XI., Pius XII., Faul VI. und Johannes Paul II. Sie waren und sind von der großen für­bittenden Macht der Gottesmutter überzeugt, was auch in ihrer Haltung und in ihren Rund­schreiben zum Ausdruck kommt. Pius XI. be­zeugte schon im Jahre 1934 in einem besonderen apostolischen Schreiben die außerordentlichen Wohltaten der Gottesmutter, mit denen sie neu­erdings die portugiesische Nation würdigte.
       Piux XII. hat in einer Radio-Ansprache am 31.10.42 an die in Fatima versammelten Gläubi­gen, Priester und Bischöfe, das Menschenge­ schlecht und die Kirche dem Unbefleckten Her­zen geweiht und darin Maria als die "Rosen­kranzkönigin", "Hilfe der Christen", "Zuflucht des Menschengeschlechts" und "Siegerin in allen Schlachten Gottes" angefleht, Barmherzigkeit, Gnaden und wirksame Hilfe zu gewähren. Wört­lich sagte damals der Stellvertreter Christi: "Einst wurde die Kirche und das ganze Menschenge­ schlecht dem Herzen Deines Jesus geweiht, da­mit Es, in Dem allein alle Hoffnung ruht, für sie Zeichen und Unterpfand des Sieges und der Rettung sei. So seien sie von heute an in gleicher Weise auch Dir, Deinem Unbefleckten Herzen ge­weiht, Du unsere Mutter und Königin der Welt: Auf daß Deine Liebe und Dein Schutz den Tri­umph des Gottesreiches beschleunige und alle Völker, im Frieden miteinander und mit Gott, Dich seligpreisen und von einem Ende der Erde zum anderen zu Ehren des Herzens Jesu, in Dem allein sie die Wahrheit, das Leben und den Frie­den finden können, mit Dir das ewige Magnifikat der Ehre, Liebe und Dankbarkeit anstimmen."
Der gleiche Papst hat seine Bitten an Unsere Liebe Frau von Fatima am 17.11.42 in einem beson­deren Weihegebet zusammengefaßt. dieses den Gläu­bigen empfohlen und die Weihe selbst am 08.12.42 in feierlicher Form in der Peterskirche erneuert. 6 Jahre später gab er in seinem Rundschreiben vom 01.05.48 der Kirche den Auftrag. die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens überall durchzuführen. Es darf wohl als gütige Fügung des Himmels angesehen werden, daß er am ersten Erscheinungstag, am 13.05.17 zum Priester geweiht wurde und daß er das Sonnenwunder fünfmal im Vatikan erleben durfte.
Papst Paul VI. hat am 13.05.67. dem 50. Jah­restag der Erscheinung. den Gnadenort besucht und die Gottesmutter in feierlicher Weise um den Frieden für Welt und Kirche gebeten. Als Zeichen seiner beson­deren Verehrung legte er einen goldenen Rosenkranz zu Füßen der Gnadenstatue nieder und verharrte eini­ge Zeit im Gebet.
Auch Papst Johannes Paul II. hat seine be­sondere Liebe zur Gottesmutter und seinen Glau­ben an Unsere Liebe Frau von Fatima öffentlich bezeugt. Bekannt ist seine Dankes-Wallfahrt dorthin anläßlich seiner Wiedergenesung nach dem Attentat.
 

 

HEILIGE MESSEN
 
Für alle Spender und Wohltäter wird
an jedem 19. und 22. des Monats
eine Heilige Messe gefeiert mit der Andacht und Novenne zum Hl. Josef.
MONATLICHE ANBETUNG
 
Unsere monatliche Anbetung findet in der Kapelle der Polnischen Katholischen Mission in München (Heßstr.26) statt.
An jedem zweiten Freitag des Monats treffen sich dort die Mitglider des Werkes zum gemeinsamen Gebet.
Die Anbetung beginnt um 15.00 Uhr und dauert eine Strunde.
Nach der Anbetung erteilt der Pater Slawek aus dem Karmelitenorden, seinen priesterlichen Segen.
GEBETSMEINUNGEN DES HEILIGEN VATERS - MAI 2008
 
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass die Christen den Wert der Literatur, der Kunst und der Medien nutzen, um eine Kultur zu begünstigen, die den Wert des Menschen schützt und fördert.

Missionsgebetsmeinung
Dass die Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Apostelkönigin, so wie sie die Apostel in den Anfängen der Kirche begleitet hat, auch heute die Missionare und Missionarinnen mit mütterlicher Liebe leitet.

 
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