LOURDES



Lourdes sollte zu einem öffentlichen Ruf des Himmels an die Menschheit werden, der sich in die Worte klei­den läßt:" Ich, die Unbefleckte Empfängnis, bitte euch, betet den Rosenkranz für die Sünder und tut Buße"
Maria hat sich in Lourdes als die "Unbefleck­te", die "Immaculata" geoffenbart. Es war damals die wohl eindrucksvollste Botschaft, die die heilige Bema­dette aus dem Mund Unserer Lieben Frau hörte.
Der Herr Selbst hat die Immaculata 1975 als Führerin des 'Werkes der Liebe" vorgestellt, wobei Er erklärte, daß sie, die in jedem Kampf siegreiche "Frau", das Werk leiten werde. Sie ist, so nennt Er sie, das "Licht", das "Leben" und die "leuchtende Stra­ße", weil Er, das "Licht", durch sie hindurchgeht, um zu den Menschen zu gelangen, weil Sein Leben in ihr ist und nur sie das Geheimnis des Weges zu Ihm kennt. Der Titel, der sie am meisten offenbart, ist ihre Unbeflecktheit, die Gott auf sie übertragen hat und sie als ganz Gott gehörig charakterisiert. Maria ist, wie Christus von ihr sagt, das "Zeichen der Zeichen", die grandiose Vision, die alle Visionen aller Zeiten in sich schließt. Ihr Unbeflecktes Herz ist das Zentrum des Werkes. Von diesem wunderbaren Ort geht jede Inspiration aus und zu diesem Herzen kehren alle lie­bevollen Antworten der liebenden Herzen zurück.
Die Unbefleckte Empfängnis und das 'Werk der Liebe" sind identisch. Sagte doch die heilige Jungfrau 1978 zu den Seelen des Werkes:" Ich, die Immaculata vom Heiligen Geist, bin das Werk der Liebe für die Erde, für die Menschheit".(Werk der Liebe) Lourdes ist der erste Erscheinungsort in der ma­rianischen Geschichte der neueren Zeit, wo die Gottes­mutter öffentlich um jenes Rosenkranzgebet bittet. das zu ihrer fürchterlichsten Waffe im Kampf gegen den Drachen - in der Endzeit - werden sollte. Sie wünscht den Rosenkranz als die "Unbefleckte Empfängnis", weil sie als die Sündenlose die außerordentliche Mach­fülle der Fürbitte bei Gott hat, und - wie es im "Ave Maria" heißt - "Jetzt" und "In der Stunde unseres To­des", also in den wichtigsten Augenblicken unseres Le­bens ihren Kindern beistehen darf und will. Das Rosenkranzgebet ist nach der heiligen Messe das stärkste Gebet vor Gott. Es zeigt in seinen Ge­heimnissen den Weg auf, den Maria, zusammen mit ihrem Göttlichen Sohn, auf Erden gegangen ist, um der Menschheit den Himmel zu erschließen. Die Geheimnisse beginnen mit dem "Ja" der demütigen Magd des Herrn zum heiligen Willen Gottes und enden mit ihrem Triumph, der Krönung zur Königin des Himmels und der Erde.
Das "Ja" hat Maria zeitlebens in ihrem Herzen wiederholt; es war der innigste Ausdruck ihrer Gottesliebe. Durch ihr "Ja" kam Christus in die Welt und durch ihr "Ja" zum Leiden und zum Sterben ihres Sohnes wurde sie unter dem Kreuz unsere Mutter und Miterlöserin.
Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, daß der Rosenkranz unter den Katholiken heute mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist oder gar abgelehnt wird. Man weiß mit ihm nicht mehr viel anzufangen und sieht darin die sinnlose und gedankenlose, schnel­le Wiederholung von Gebeten, die man nicht recht ver­steht. Als bloßes Lippengebet - wenn das Herz nicht dabei ist und die Seele nicht mitschwingt - dringt der Rosenkranz sicherlich genauso wenig durch die Wo1­ken, wie alle anderen Gebete, wenn sie nur herun­tergeleiert werden. Ist aber der Glaube an Gott und die Liebe zu Seiner heiligsten Mutter im Herzen veran­kert. die man grüßt. um Hilfe bittet und deren Lebens­Stationen man betrachtet. dann wird der Rosenkranz zum innigen Preis - und Bittgebet des kleinen Kindes zu seinem Vater im Himmel und zu seiner Mutter. von denen es heiß geliebt wird. Aus diesem Gebet wird dann wirklich jener Kranz himmlischer Rosen. die wir _h unsere Mutter ijlrem Göttlichen Sohn schenken. weil das Gebet und die Betrachtung der Geheimnisse vor Gott zur Vielzahl köstlich duftender. frisch ge­pflückter Rosen werden.
Der heilige Rosenkranz ist auch mit dem 'Werk der Liebe" eng verbunden. Er gehört gleichsam zur Standard-Ausrüstung seiner Mitglieder. Sagte doch Unsere Liebe Frau am 17.09.95:"Das Heer, das mir folgen wird, wird besondere Waffen haben, um den Feind zu bekämpfen: Ein Herz, ganz Flamme, ganz Hingabe und ganz Liebe - in der Hand die machtvolle Waffe gegen den Feind – den Rosenkranz und Am Leib die Zeichen der größ­ten Aufopferung".(Werk der Liebe) Das tägliche Rosenkranzgebet ist nach den Wor­ten Mariens das vordringlichste Mittel, um ihr im Werk helfen zu können. "Sie wird", so sagt der Herr von Seiner heiligsten Mutter, "in einer Hand den Ro­senkranz halten, in der anderen die Lilie der Reinheit und auf dem Herzen das Kreuz als Zei­chen aufrichtigster Opfer-Hingabe."(Werk der Liebe)
Die eindringliche Bitte der Immaculata in Lourdes um Buße, das heißt um Opfer, wird heute noch weniger gern zur Kenntnis genommen, als im Jahre 1858. Die Welt schreit vielmehr nach jener "Selbstverwirklichung", die nur an sich und an die Erfüllung ihrer Wünsche denkt. Die breite Straße, auf die sich die Vergnügunssüchtigen, die Gleichgültigen und die Opferscheuen begeben haben, ist mit Hirten und Schafen vollgepfropft. die sich durch das vielfäl­tige Angebot der Verführung blenden lassen und nicht glauben wollen, daß dies der direkte Weg zur Hölle ist.
       Die Buße, wie sie Unsere Liebe Frau wünscht, beinhaltet bekanntlich nicht nur das tägliche Gebet und das Gott zuliebe gebrachte Opfer, sondern auch die Sühne als Wiedergutmachung für die Schuld, die sich infolge der Übertretungen der Gebote Gottes anhäuft. Die schweren Beleidigungen Gottes, aber auch die schuldhafte Unterlassung des Guten sind nämlich längst zu einem gewaltigen Schuldenberg ge­worden, den jeder einzelne und ganze Völker entweder freiwillig oder durch die ihnen auferlegten Kreuze ab. tragen müssen, wenn sie nicht verlorengehen wollen. Da es aber an der Bereitschaft dazu fehlt, sucht die Immaculata Opfer- und Sühneseelen, die auf ihren Schultern stellvertretend für ihre Brüder und Schwe­stern das Kreuz mittragen, um nach Möglichkeit noch viele von ihnen retten zu können. Aus der Bitte der be­sorgten Immaculata im Jahr 1858 ist daher heute der Ruf der blutweinenden Jungfrau geworden. die zusehen muß. wie ihre Kinder gedankenlos in den Tag hineinleben und ins Verderben rennen. weil es an jenen Seele ihnen auferlegten Leiden und Schmerzen auf dem Altar ihrer Herzen Gott dar­bringen. um so dem Teufel die sonst verlorengehenden Seelen wieder entreißen zu können.
Auch im "Werk der Liebe" hat das Opfer einen hohen Stellenwert; denn es sind die Opferseelen, die das Werk tragen. Die nachfolgenden Worte des Herrn bestätigen dies und erinnern an den Bittruf Unserer Lieben Frau von Lourdes. Sie tragen aber auch dazu bei, die heute so hoch gepriesene Ich - Sucht und Opfer­scheu zu überwinden und an ihre Stelle jene Opferbe­reitschaft zu setzen, wie wir sie aus den Evangelien kennen:
"Halbheiten können im Werk nicht existieren. Nur wer bereit ist, den Weg des großzügigsten Opfers zu gehen, kann aufgenommen werden. Im Himmel ist jedesmal ein einziges Fest, wenn eine auch klei­ne und armselige, aber liebevolle und aufrichtige Aufopferung das Herz der Heiligsten Dreifaltig­keit durch Meine Mutter erreicht. Im Leiden wird das Werk der Liebe aufgebaut werden, in der tief­sten Hinopferung kann Ich arbeiten. In der voll­ständigsten Hingabe wird dieses Mein Werk ent­stehen, das vom Vater ausgedacht wurde, um in einer sehr wichtigen Stunde im Leben der Mensch­heit die Arche der Kirche zu retten. Wer Mir nach­folgen will, hat nur einen Weg zu gehen: Das Lei­den. Ihr werdet alle zu leiden haben. Dies ist das offensichtliche Zeichen, daß Ich bei euch bin und daß Meine Mutter unter euch ist. Welches kann das deutlichere Zeichen dafür sein, daß das Werk Mir gehört? Die Kirche wird von Seelen gebildet, die mit ihrer Aufopferung das Gleichgewicht der Liebe wieder herstellen. "(Werk der Liebe)
Jede Opferseele hat vor Gott einen unvorstellbar hohen Wert. Darum sagt Christus zu den Seelen des Werkes:"Die Freude über eine Aufopferung ist so gewaltig. daß sich die Wände meines Herzens so sehr ausweiten, um darin die ganze Welt mit all ihren Undankbarkeiten, Bosheiten und Schlech­tigkeiten verschwinden zu lassen. Du, Opferseele, bringst es fertig, Mein Herz so zu erfreuen, daß du die Leiden vernichtest, welche die ganze Mensch­heit Mir zufügt. Wenn Ich auf dem Altar in die kleine Hostie eingehe, trage Ich die Freude im Herzen in Mir, die Mir eine Opferseele geschenkt hat und Ich teile sie dem Herzen mit, das Mich empfängt." (Werk der Liebe)
Wie der Herr, so spricht auch Seine heiligste Mutter, die Immaculata zu den Seelen des Wer­kes: "Weiht euch mit mir als Opfer dem Vater. 'Es ist die große Gnade, die ich mit Hilfe Meines Jesus vom Vater erhalten habe - für diese schrecklichen Zeiten, die ihr noch zu durchleben habt. Der Vater hat zu Meinem Bitten Sein „Ja“ ausgesprochen und Er hat verfügt, daß jedes Opfer-Gelübte Gnade der Rettung für viele Seele ist. Opfert euch jetzt Meinem Unbefleckten Herzen; denn damit beginnen die Gnaden. Wir brauchen viele Opfer – aber aus Liebe(Werk der Liebe)
Man würde aber Lourdes nicht ganz gerecht werden, wollte man dabei unerwähnt lassen, wie da­mals eigentlich alles begann. Maria erschien als wun­derschöne "Dame" - über dem rechten Arm einen Ro­senkranz aus weißen Perlen mit einem goldenen Kreuz daran. Bernadette, die in heiliger Ehrfurcht auf die Knie gesunken war, holte ihren Rosenkranz hervor, den sie bei sich trug. Durch Kopfnicken zeigte ihr die heilige Jungfrau an, sie solle diesen jetzt beten. Doch bevor sie damit begann, beobachtete sie, wie die Erscheinung mit unvorstellbarer Andacht und Ehrfurcht das Kreuzzeichen machte. Diese große Ehrfurcht vor dem Kreuz hat Bernadette niemals mehr vergessen. Sie hat dieses Zeichen zeit ihres Lebens stets mit großer Ehrfurcht wiederholt und allein schon damit andere von der Echtheit der Er­scheinungen überzeugt und zu ihrer Bekehrung - wie zum Beispiel des Dr. Dozou - beigetragen.
 

 

HEILIGE MESSEN
 
Für alle Spender und Wohltäter wird
an jedem 19. und 22. des Monats
eine Heilige Messe gefeiert mit der Andacht und Novenne zum Hl. Josef.
MONATLICHE ANBETUNG
 
Unsere monatliche Anbetung findet in der Kapelle der Polnischen Katholischen Mission in München (Heßstr.26) statt.
An jedem zweiten Freitag des Monats treffen sich dort die Mitglider des Werkes zum gemeinsamen Gebet.
Die Anbetung beginnt um 15.00 Uhr und dauert eine Strunde.
Nach der Anbetung erteilt der Pater Slawek aus dem Karmelitenorden, seinen priesterlichen Segen.
GEBETSMEINUNGEN DES HEILIGEN VATERS - MAI 2008
 
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass die Christen den Wert der Literatur, der Kunst und der Medien nutzen, um eine Kultur zu begünstigen, die den Wert des Menschen schützt und fördert.

Missionsgebetsmeinung
Dass die Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Apostelkönigin, so wie sie die Apostel in den Anfängen der Kirche begleitet hat, auch heute die Missionare und Missionarinnen mit mütterlicher Liebe leitet.

 
Insgesamt waren schon 8356 Besucher
Diese Webseite wurde kostenlos mit Homepage-Baukasten.de erstellt. Willst du auch eine eigene Webseite?
Gratis anmelden