DER TRIUMPH DES UNBEFLECKTEN HERZENS

 

Beten wir Dich an, Du Heiliger Geist, Geist des Vaters und des Sohnes.
Wir danken Dir, daß Du ihn so wunderbar geführt und erleuchtet hast.
Wir danken Dir, daß er Dir Tag für Tag, Augenblick für Augenblick, sein Priesterleben und alle seine Seelen übergeben hat.
Wir danken Dir mit allen Heiligen, in welchen er Dein Wirken so tief erkannt hat.
Wir danken Dir mit allen Seelen, die er gerettet hat.
Wir danken Dir mit Deiner reinsten Braut, die er so innig geliebt hat.
Wir bitten Dich, erhöre seine Bitten für die Priester:
Heiliger Geist, stärke sie im Kampfe gegen die Mächte der Finsternis.
Heiliger Geist, gib ihnen unbegrenztes Vertrauen zu Deiner reinsten Braut.
Heiliger Geist, gib ihnen Demut und Ehrfurcht.
Heiliger Geist, gib ihnen einen erleuchteten Glauben.
Heiliger Geist, gib ihnen den Geist der Armut.
Heiliger Geist, gib ihnen den Geist der Stärke.
Heiliger Geist, gib ihnen den Geist des Rates.
Heiliger Geist, gib ihnen die Gabe der Wissenschaft der Heiligen.
Heiliger Geist, gib ihnen die Gabe des Verstandes.
Heiliger Geist, gib ihnen die Gabe der Weisheit.
Heiliger Geist, zeige durch ihr Wesen und Wirken den Menschen Deine Früchte, welche sind:
Liebe, Friede, Freude, Geduld, Milde, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Enthaltsamkeit, Mäßigkeit und Keuschheit.
Heiliger Geist, laß durch ihre Opfer und ihr Gebet den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens blad, bald wahr werden.
Du Braut des Heiligen Geistes, rette uns!


Sich weihen heißt, sich in besonderer Weise in den Dienst Gottes stellen, sich Gott übergeben. Wenn wir uns Maria weihen, dann ist nicht Maria der letzte Sinn und Zweck dieser Weihe, sondern Gott. Er hat uns geschaffen, Ihm gehören wir, Ihm müssen wir dienen. Sinn und Zweck der Marienweihe ist es, mit und durch Maria Jesus Christus vollkommener zu gehören und durch Ihn Gott mehr zu verherrlichen. Es ist daher recht und gut, sich Maria zu übergeben, damit sie uns führe und forme und unser der Sünde zugeneigtes Herz nach ihrem heiligen, gottentflammten Herzen bilde. Indem wir uns Maria weihen, räumen wir ihr über unser Leben das Verfügungsrecht ein; sie darf - mit unserer Zustimmung - unser Leben bestimmen. Dazu hat sie als Gottesmutter und Gefährtin des Erlösers, als immerwährende Braut des Heiligen Geistes, als Mutter der Kirche und jedes einzelnen ihrer Glieder von Gott das Recht und die Vollmacht erhalten. Die Weihe ans Unbefleckte Herz Mariens ist eine Huldigung an die Gottesmutter und eine Gott überaus wohlgefällige Bitte an sie, unser zur Unbeständigkeit und Untreue geneigtes Herz ihrem ganz Gott hingegebenen sündelosen Herzen ähnlich zu machen. Ein Leben, das ganz in die Hände Mariens gelegt und im Herzen Mariens gelebt wird, verherrlicht Gott und bringt reiche Frucht für die Ewigkeit.

Der Teufel wütet wie nie zuvor. Maria hat uns ausdrücklich davor in Marienfried gewarnt: "Der Teufel wird solche Macht nach außen bekommen, daß alle, die nicht fest in mir gegründet sind, sich täuschen lassen... Der Teufel wird die Menschen so blenden, daß er auch die Besten zu täuschen und auf seine Seite zu ziehen. versteht... Überall dort, wo die Menschen nicht auf mein Unbeflecktes Herz vertrauen, hat der Teufel Macht." Eine Prophezeiung, die in unseren Tagen bereits in erschreckendem Maße in Erfüllung gegangen ist.
In dem apokalyptischen Kampf zwischen der Frau, die mit der Sonne bekleidet ist, und dem Drachen (vgl. Offb 12,13) steigt das verfolgte treue Volk Gottes in die Höhen des Kalvarienberges und erlebt so seine Kreuzigung. Es ist dies rein äusserlich gesehen eine menschliche, im Wesentlichen aber vor allem eine große göttliche Prüfung. In ihr will Gott die Kirche und die Menschheit durch ein außerordentliches Eingreifen des Unbefleckten Herzen Mariens reinigen, retten und auf die Wiederkunft in Herrlichkeit ihres göttlichen Sohnes vorbereiten.
Darum verlangt Gott (nicht Maria) die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz. Diese Weihe ist eine besondere Aktualisierung der Worte des gekreuzigten Christus an den Jünger Johannes, der die Kirche und die Menschheit auf Golgotha repräsentiert: „Siehe, deine Mutter" (Joh 19,27). Auf dem Gipfel des Kalvarienberges steht und leidet die Muttergottes mit ihrem gekreuzigten Sohn Jesus als Mutter der Kirche und der Menschheit. Und sie stellt sich ganz besonders am Ende des zweiten christlichen Jahrtausends erneut unter dasselbe Kreuz, um die Menschheit erneut als Mutter entgegen zu nehmen. Es sollte daher kein Mensch ohne die Marienweihe bleiben.
Johannes Paul II. in Fatima am 13.5.1982: „Die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, bedeutet, sich durch die Fürbitte der Mutter der Quelle des Lebens selbst zu nahen, die sich auf Golgotha öffnete. Aus dieser Quelle strömen ununterbrochen die Erlösung und die Gnade. (...). Die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, bedeutet, unter das Kreuz des Sohnes zurückzukehren. Noch mehr: Es bedeutet, diese Welt dem durchbohrten Herzen des Heilandes zu weihen, und sie so wieder zur Quelle ihrer Erlösung zu bringen. Die Erlösung ist immer größer als die Sünde des Menschen und die ,Sünde der Welt'. Die Kraft der Erlösung übersteigt unendlich die ganze Bandbreite des Bösen, das im Menschen und in der Welt ist" (Insegnamenti 1982,2,1582).
Durch die Weihe an das Unbefleckte Herz der geistlichen Mutter Maria ergiessen sich Ströme der übergroßen Gnade Christi auf die Kirche und Menschheit in dieser apokalyptischen Bedrängnis, in der die Bandbreite des Bösen außerordentlich gross und intensiv ist.
Das dritte Geheimnis zeigt zuerst den Engel mit dem Feuerschwert. Seine Flammen sollten die Welt anzünden. Und er ruft der Erde zu: „Buße, Buße, Buße!"
Das ist die grundlegende Aussage von Fatima von Anfang an. In der Perspektive der Abwehr des Flammenschwertes befindet sich Unsere Liebe Frau, die die Strafe mit ihrer Hand zurückhält. Gelingt es dem Menschen nicht, aus eigenem Entschluss und mittels seines freien Willens, die Umkehr zu Gott zu bewerkstelligen, wird auch die Gottesmutter keine Macht über das angedrohte Flammenschwert haben; Kriege, die Verbreitung des Atheismus, Verfolgung der Kirche sind die Folgen. „Die Guten werden gemartert werden, ganze Nationen werden vernichtet, der Hl. Vater wird viel zu leiden haben…" Das alles sehen wir zurzeit vor unseren Augen abrollen, weil der Aufruf zur Buße, die freudige, selbstgewählte Sühne kaum wahrgenommen wurde. Darum ist es an der Zeit, nachzuholen, was möglich ist – und das ist eindeutig die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens!
Wir haben im vergangenen 20. Jahrhundert eine immer weiter fortschreitende große Kreuzigung der Kirche erlebt (Kommunismus im Osten), die aber ihren Höhepunkt erst erreichen wird(Materialismus im Westen). Und obwohl beide Systeme vom Atheismus geleitet werden, ist der Materialismus verführerischer, da er ein dauerndes Spiegelbild des Wohlstandes und des irdischen Paradieses vorgauckelt. So wird die Kirche wird dem gekreuzigten Christus mehr und mehr ähnlich, wird auf das Kreuz erhoben. Durch das Kreuz, durch das Leiden des Kreuzes, sozusagen, steigt der auferstandene Christus hernieder. Durch das Herabsteigen Christi steigt die Kirche hinauf, also die Kirche erlebt mehr und mehr das Paschamysterium Christi an und in sich. Mit dem Herabsteigen Christi steigt das neue Jerusalem vom Himmel herab. Je mehr die Kirche gekreuzigt wird, desto mehr wird dieses Jerusalem herabsteigen, sodass gerade auf dem Höhepunkt der Kreuzigung das „Neue Jerusalem" vom Himmel ganz herabsteigt und der Sieg des Kreuzes Christi, der Triumph des UNBEFLECKTEN HERZENS MARIENS kommt in eben diesem Rahmen des Paschamysteriums.
Der Triumph des Unbefleckten Herzens vollzieht sich im Inneren der Herzen, ebenso eine neue Ausgießung des Hl. Geistes, wenn nämlich wir alle, die wir in der Liebe dermaßen behindert und verletzt sind, uns öffnen für unsere Mutter, damit SIE den Kopf all unserer Schlangen zertreten kann. Und die Liebe wird sich ausgießen - endlich f rei, befreit! Sie wird stärker sein als alles andere.
 Am Ende wird Ihr Unbeflecktes Herz triumphieren. Das wird im größten Triumph Jesu geschehen, der sein glorreiches Königtum der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt errichten und alles neu machen wird. Wir sollen mutige Verkünder dieses seines Triumphes werden, denn die Kleinen, Ihr geweihten Kinder, die ihr in ihrem Geist leben, sind die Apostel dieser letzten Zeiten.
Der Mensch kann die Erde anzünden, aber das Feuer löschen kann er nicht. Das kann nur die "Mutter der Barmherzigkeit". Sie ist uns gegeben, damit sie uns vor uns selber rettet, wenn wir in unserer Torheit die letzte Gelegenheit verpasst haben, die uns noch einmal zu Gott zurückführen wollte.
 



 

HEILIGE MESSEN
 
Für alle Spender und Wohltäter wird
an jedem 19. und 22. des Monats
eine Heilige Messe gefeiert mit der Andacht und Novenne zum Hl. Josef.
MONATLICHE ANBETUNG
 
Unsere monatliche Anbetung findet in der Kapelle der Polnischen Katholischen Mission in München (Heßstr.26) statt.
An jedem zweiten Freitag des Monats treffen sich dort die Mitglider des Werkes zum gemeinsamen Gebet.
Die Anbetung beginnt um 15.00 Uhr und dauert eine Strunde.
Nach der Anbetung erteilt der Pater Slawek aus dem Karmelitenorden, seinen priesterlichen Segen.
GEBETSMEINUNGEN DES HEILIGEN VATERS - MAI 2008
 
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass die Christen den Wert der Literatur, der Kunst und der Medien nutzen, um eine Kultur zu begünstigen, die den Wert des Menschen schützt und fördert.

Missionsgebetsmeinung
Dass die Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Apostelkönigin, so wie sie die Apostel in den Anfängen der Kirche begleitet hat, auch heute die Missionare und Missionarinnen mit mütterlicher Liebe leitet.

 
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