WIEDERKUNFT DES HERRN

 

 

Die "Offenbarung des Johannes" ist das große Trost­buch in allen Drangsalen der Kirche geworden. Was wird uns in diesem letzten Buch des Neuen Testaments "geoffenbart"? Was wird uns "enthüllt"? Vor den Augen des Lesers und Beters enthüllt sich die glühen­de Liebe Gottes zu Seinem Volk! Die ganze Offen­barung des Johannes will uns vom Anfang bis zum letzten Wort sagen: Gott verläßt Sein Volk nicht! Er ist der Treue! "Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut. "(Off.1.5) Das ist der Beginn jenes großen Trostes, den uns dieses letzte Buch der Bibel für unsere Tage sagen will. Gott tröstet Sein Volk mit der Güte eines Hirten (Ps2,34), mit der Zärtlichkeit eines Vaters und mit der glühenden Liebe eines Bräutigams, eines Gemahls. So hat es Gott schon im Alten Testa­ment angekündigt:

"Dein Schöpfer ist dein Gemahl!

Der Heilige Israels ist dein Erlöser.

Ja, der Herr hat dich gerufen als verlassene, bekümmerte Frau.

Kann man denn die Frau verstoßen,

die man in der Jugend geliebt hat? So spricht Gott. Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit großem Erbarmen hole ich dich heim. Meine Huld wird nie von dir weichen

und der Bund des Friedens wird nicht wanken. "( Jes 54,5-10)

 

Im Neuen Testament wird uns dieses Kommen Gottes zu Seinem Volk noch deutlicher geschildert. Gott sel­ber tröstet Sein Volk. Er kommt zu uns als der endgül­tige Trost. Jesus ChristUs ist der Tröster der Betrübten. Er ist der "Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unse­rer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind. Und zwar mit dem Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden." (2 Kor 1,3) In der "Offen­barung des Johannes" wird all das Leiden gezeigt, durch das wir Anteil haben am sühnenden Leidensweg Christi. Aber gerade wegen unserer Gemeinschaft mit Seinen Leiden haben wir auch Anteil an Seinem Trost: "Wie uns nämlich die Leiden Christi überreich zuteil geworden sind, so wird uns durch Christuss auch über­ reicher Trost zuteil. "(2 Kor 1.5) Worin besteht eigentlich jener große Trost, den wir Christen in dieser Zeit der Bedrängnisse von Gott empfangen? Freund, der eigentliche und wesentliche Trost ist Gott selber, der zu uns kommt! Er selber kommt zu uns und tritt ein in unsere Herzen. Er selber gibt uns Seinen Geist, Seine Gegenwart, Seine Liebe. Das ist der tiefste Grund, warum unser Innerstes getröstet und erfreut wird: Gott ist bei uns! Er ist die Liebe. Und diese Liebe Gottes ist spürbar, wirksam und nahe, so wie die Liebe des Bräutigams spürbar und nahe ist. Deswegen schließt die Offenbarung des Johannes mit dieser großen Verheißung: "Ja, ich komme bald!" (Off 22.20) Es ist das Kommen des Bräutigams zu Seiner Braut! Es ist das Kommen der Liebe zum Geliebten! Es ist das Kommen Gottes zu Seinem Volk! Er hat uns nie ver­gessen. Er hat nie aufgehört, an uns zu denken. Er will für immer bei uns sein und bleiben und in der Mitte Seines Volkes wohnen: "Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein. Und er, Gott, wird bei ihnen sein." (Off 21,3)

 

Der Höhepunkt dieser "Offenbarung des Johannes" ist die Enthüllung" (Apokalypse) jener Liebe Gottes, der uns mit der glühenden Liebe des Bräutigams liebt! Die ganze Geschichte des Gottesvolkes drängt auf die Vollendung der Liebe zwischen Gott und Seinem Volk hin: Es wird die "Hochzeit des Lammes" sein! Das "Hochzeitsmahl" (Off 19,7-9) bei dem unser Bund mit Gott für immer besiegelt wird und nie mehr zerbrechen kann: "Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingela­den ist!" (Off 19,9)

 

 

Maria ist die Mutter-Gottes, Mutter Jesu Christi, Mutter Seiner "ersten Ankunft". Sie ist aber zugleich auch "Mutter der zweiten Ankunft", Mutter der Wiederkunft Christi. Denn alles, was sich an der Kirche des Anfangs im "ersten Advent" ereignet hat, wird sich im "zweiten Advent" im Vollsinn ereignen. Wenn wir begreifen, was bei der Geburt Christi geschehen ist, wird uns bewußt, was bei der zweiten "Ankunft Christi" geschehen wird. Es wird die "Wiederkunft des Herrn" sein. Seine Wiederkunft "in Macht und Herrlichkeit", so wie das die Kirche in der heiligen Messe nach der heiligen Wandlung ausspricht: "Wir erwarten Seine Wiederkunft!"

 

Das erste Kommen Christi in diese Welt war gänzlich vom Heiligen Geist geprägt, begon­nen und bewirkt: "Der Heilige Geist wird über dich kommen! Die Kraft des Höchsten wird dich über­schatten! " (Lk 1,35) Die Muttergottes hat den Herrn Jesus Christus empfangen durch den Heiligen Geist! Es war ein Wunder von Anbeginn an. Und auch die zweite Ankunft unseres Herrn Jesus Christus wird ein Wunder von Anbeginn sein! Auch die Kirche der Endzeit wird das gleiche erleben wie Maria: "Der Heilige Geist wird über dich kommen!" Die tief gebeugte, verfolgte Kirche der Endzeit, die nur geringe Kraft besitzt, wird so wie Maria die Kraft des Allerhöchsten erleben: "Die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. "

Der Heilige Geist war der Lebensquell der "ersten Ankunft". Der Heilige Geist wird auch die Lebens-Kraft sein, die bei der zweiten Ankunft unseres Herrn Jesus die Kirche prägen und zuinnerst stärken wird mit der "Kraft des Höchsten".

Die Wiederkunft Christi ist zutiefst geprägt von dieser "Kraft des Heiligen Geistes"! Er selber wird die Kirche der Endzeit - und das ist heute - mehr und mehr erfül­len. Denn auch die Mutter des Herrn - das Urbild der Kirche - war gänzlich von dieser Freude des Heiligen Geistes erfüllt. Maria war schweigsam, nur wenige Worte sind aus jener Zeit des "ersten Advent" von ihr überliefert. Aber sie war gänzlich "erfüllt vom Heiligen Geist", vom Geist der Anbetung, der Gottes-Freude, der Liebe zu Jesus, der unter ihrem Herzen heranwuchs. Dieses "Erfülltsein vom Heiligen Geist" hat sich geof­fenbart, als Maria zu ihrer Verwandten Elisabet ging, um ihr bei ihrer Niederkunft beizustehen. Durch den bloßen Besuch bei Elisabet wurde "Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt" und sie sprach ein prophetisches Wort: "Die Mutter meines Herrn kommt zu mir!" ( LK 1,43) Dieses Wort war ein prophetisches Erkennen, denn nie­mand wußte bis dahin, daß Maria die Mutter-Gottes war und den Sohn Gottes unter ihrem Herzen trug! So wird auch in der Kirche der Endzeit das prophetische Erkennen und das prophetische Wort mächtig werden und alltäglich sein. Gott selber wird die Herzen erleuchten und ihnen eine Erkenntnis des Verborgenen schenken: "Gesegnet ist die Frucht deines Leibes!" (LK 1.42)

Nicht nur das prophetische Erkennen wird Zeichen der Endzeit-Kirche sein, sondern auch das wunderbare Wirken und Bewirken: Als Maria zu Elisabeth kam, wurde das Kind im Schoße Elisabeths geheiligt! Es war Johannes der Täufer, der Vorläufer des Herrn. Elisabeth spürte diesen außerordentlichen Augenblick als Wun­der Gottes: "In dem Augenblick, als ich deinen Grußhörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. " (LK 1,47)

Die Kirche der Endzeit wird in Bedrängnis sein, so ähnlich wie Maria bei der Geburt Jesu. Aber sie wird auch eine Kirche des Magnifikat sein! Eine Kirche des Gottes-Jubels und der Gott-Seligkeit. So wie Maria. Denn als Maria sah, wie wunderbar der Herr Elisabeth gesegnet hatte, wurde auch sie "vom Heiligen Geist erfüllt" und sie sprach ihr Jubel-Gebet, das "Magni­fikat".

"Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig."

Die Kirche der Endzeit wird - von außen gese­hen - eine Kirche in Not und Bedrängnis sein. Aber zuinnerst wird diese Endzeit-Kirche so wie Maria eine große Freude und einen erhabenen Jubel im Herzen tragen. Es wird keine Zeit der Trübsinnigen sein, son­dern eine Lobpreis-Zeit: "Meine Seele preist die Größe des Herrn! Mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter!"

In der Endzeit wird "das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen " (Mt 24,30) Aber zuvor wird dieses "Zeichen des Menschensohnes" in den Herzen der Gläubigen erscheinen! Sie werden Ihn in ihrem Herzen vor Augen haben, so wie Maria Ihn vor Augen hatte. Sie trug Ihn unter ihrem Herzen; als den Emmanuel, als Gott-mit-uns. Als Gegenwart Gottes. Und diese Gegenwart Gottes war so stark, daß sie zum Lobpreis wurde, zum Gottes-Jubel, zur großen Danksagung! Gott selber ist bei uns: "Was kann uns dann noch scheiden von der Liebe Christi? Weder Tod noch die Machthaber dieser Welt! )Röm 8,35) Nichts kann uns mehr tren­nen von der Liebe Christi, unseres Erlösers! Das ist der Jubel-Gesang der Erlösten, der in der Endzeit-Kirche beginnt und nie mehr erlischt.

 

Wenn der Sohn nicht triumphiert, triumphiert auch nicht das Herz der Mutter. Und worin besteht der Triumph? Es ist der Höhepunkt eines großen SIEGES. Nur wenn der Sohn seinen großen Sieg erreichen wird, wird auch das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren. Und Christus wird seinen defini­tiven Sieg erreichen, wenn er in Herrlichkeit wiederkommen wird.

Daher verstehen wir jetzt die Worte Mariens in ihren Botschaften, daß der Triumph ihres Unbefleckten Herzens mit der Wiederkunft Christi in Herr­lichkeit zusammenfallen wird:

Ein weiteres Beispiel sind die häufig wiederholten, auf den ersten Blick vielleicht verwirrenden Sätze, in denen behauptet wird, daß der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens mit der glorreichen Ankunft des Reiches Christi zusammenfällt.

Diese Sätze werden natürlich im Licht der Heiligen Schrift (Ojjb 20,1- 7) und nach dem authentischen Lehramt der Kirche interpretiert. Diesbezüglich beachte man die häufigen Hinweise von Papst Johannes Paul Il. Er gibt sie in seiner ersten Enzyklika" Redemptor hominis" und in anderen wichtigen Dokumenten, in denen er vom zweiten Advent der Kirche spricht, die das zweite Kommen Jesu erwartet. "

Wir haben entsprechend unserer gewohnten Denkweise immer die Wiederkunft Christi mit seiner Parusie als Richter gleichgesetzt. Denn über dieses Thema gab es nie eine theologische Vertiefung. So ähnlich ist es auch mit anderen Wahrheiten, an die man glaubt, ohne daß je eine theologische Vertiefung darüber gemacht worden ist.

 

Was sagt die Heilige Schrift über die Wiederkunft Christi?

 

Aus der Heiligen Schrift und aus früheren Kirchenvätern geht klar hervor, daß Christus in Herrlichkeit in diese Welt wiederkommen wird, um sein Reich zu errichten, und daß er am Ende als Richter wiederkommen wird.

 

Einige Stellen aus der Heiligen Schrift sind ganz klar eschatologischer Natur - das sind die Stellen, die vom Letzten Gericht sprechen. Wenn z.B. der Herr sagt: "Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben ..., das habt ihr mir getan" (Mt 25), ihr, die ihr zu meiner Rechten seid. Und ihr, die ihr zu meiner Linken seid, habt mir das nicht getan - " Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer" (Mt 25,41). Es gibt keine Zeit mehr, es gibt keine Welt mehr.

Aber einige Stellen der Heiligen Schrift sprechen ausdrücklich von der Wiederkunft Christi in diese Welt. "Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?" (Lk 18,8). Wenn er Glauben vorfinden will auf dieser Erde, muß er auf diese Erde zurückkehren, liebe Mitbrüder! Denn mit dem allgemeinen Gericht gibt es keine Erde mehr, es wird das Gericht geben, das Paradies oder die Hölle, aber die Erde wird verschwunden sein. Wenn der Menschensohn, um Glauben auf Erden vorzufinden, zurückkehren wird, muß er auf die Erde zurückkehren.

Und dann weiters die Stelle, wo Jesus vor dem Hohenpriester steht: " Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen" (Mt 26,64), dazu auch die Stelle, in der die Rede ist von der Himmelfahrt Jesu: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen" (Apg 1,11). Sie hatten ihn aber gesehen, "wie ihn eine Wolke aufnahm und ihren Blicken entzog" (vgl. Apg 1,9).

Ebenso wird er auch mit einer Wolke wiederkommen. Solange es Wolken gibt, ist also noch nicht das Endgericht da - Christus kommt daher mit den Wolken auf diese Erde...

Und dann ist es bedeutsam, daß die oben erwähnte Stelle der Offenbarung (Offb 20) von einer großen Verfolgung spricht. Während dieser Verfolgung werden viele getötet werden. Aber am Ende wird die Macht Satans zerstört werden, denn Satan wird mit einer Kette gefesselt und in den Abgrund geworfen werden. Dann sagt die Heilige Schrift: Der Engel verschloß den Abgrund ..., damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte (vgl. Offb. 20,3). Daher wird die Macht Satans zerstört werden.

Diejenigen, die das Tier und sein Standbild nicht angebetet haben und getötet worden sind, werden auferweckt, um mit Christus zu herrschen. ­Das ist nicht "gemachte" Theologie, sondern Heilige Schrift! - Und das wird die erste Auferstehung sein. Warum die erste? Weil die zweite sich auf Alle Menschen bezieht. Die erste Auferstehung betrifft einige, die als Märtyrer gestorben sind und sie werden auferstehen um zu herrschen. Die zweite bezieht sich auf alle, für die einen um zu herrschen, für die anderen, um verdammt zu werden - nach dem Endgericht.

 

Wie steht es mit dem Lehramt der Kirche?


Der hl. Augustinus beschreibt in seinem großen Werk „Die Stadt Gottes" die Verfolgung der Kirche in der Zeit des Antichristen von außen und von innen. Und dann zitiert er Offb 20,9: „Aber Feuer fiel vom Himmel und verzehrte sie" (die Feinde der Kirche). Dann heißt es im 2. Thessalonicherbrief 2,8-11: „Jesus, der Herr, wird ihn (den Antichristen) durch den Hauch seines Mundes töten und durch den Glanz seiner Wiederkunft vernichten." Das Auftreten des Antichrists, des zur Perfektion geführten Atheismus, „geschieht mit Teufelskraft und allen möglichen Trugzeichen und Lügenwundern und allerlei Verführung zur Bosheit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, um gerettet zu werden. Darum wird Gott ihnen einen starken Irrwahn schicken, dass sie der Lüge glauben."

Andererseits deutet Feuer auch auf das zweite Pfingsten hin, eine außerordentliche Ausgießung des Heiligen Geistes, die die ganze Erde, die Kirche und die Menschheit bis zum Grunde läutern und erneuern wird.

 

Aus einer Ansprache des Papstes Johannes Paul II. am 17.9.1984 in Edmonton, Kanada: "Der Gott des Friedens sei mit uns, hier in Kanada und überall! Mögen Gerechtigkeit und Frieden sich noch einmal umarmen (vgl. Ps 84 (85), 10) am Ende des zweiten Jahrtausends, das uns auf das Kommen Christi in seiner Herrlichkeit vorbereitet. "

Beim großen Jungendtreffen in Denver, USA, 1993, sagte der Heilige Vater in der Vigilfeier zu Maria Himmelfahrt:

"Herr Jesus Christus, wir danken dir für dein Wort: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10). Die jungen Menschen des achten Welijugendtages danken dir von Herzen. Maranatha!

Von dieser Zusammenkunft von Jugendlichen aus aller Welt, hier, im Cherry Creek State Park in Denver, rufen wir aus: "Maranatha!" "Komm, Herr Jesus! " (Off 22,20)."

Tags darauf sagte der Papst vor den rund 500.000 Jugendlichen: "Diese Pilgerschaft muß fortdauern! ... Sie muß im Leben der Kirche fortdauern, während sie auf das dritte christliche Jahrtausend blickt. Sie muß als ein neuer Advent", als ein Moment der Hoffnung und der          Erwartung, bis zur Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit fortdauern... "

Wenn wir noch 10.000 Jahre warten müßten auf die Wiederkunft des Herrn, wären wir dumm, wenn wir uns schon jetzt auf diese Wiederkunft vorbereiten würden. Diese Aufforderung des Papstes hat nur einen Sinn, wenn der Herr bald kommen wird ...

Der Papst hat in Manila 1995 beim letzten Jugendtreffen gesagt (15.1.1995):

"Gott, der dieses Werk in euch, den Philippinern, vor vierhundert Jah­ren begonnen hat - für andere ist es mehr oder weniger Jahrhunderte her -, möge es auch zur Vollendung führen am Tag unseres Herrn Jesus Christus! (vgl. Phill,6). Amen. Das ist mein Schluß und mein herzlicher

         Wunsch für euch alle - Schluß am Tag unseres Herrn, Jesus Christus!

         Jesus Christus! Jesus Christus! Amen!"

Beim Angelus am 3. Dezember 1995 sagte der Papst: „Die liturgische Zeit des Advents bereitet uns auf die Feier der Menschwerdung des Sohnes Gottes vor, während sie uns erinnert, dass Er jeden Tag in unser Leben kommt und am Ende der Zeiten in Herrlichkeit zurückkehren wird. Diese Gewissheit bewirkt, dass wir mit Vertrauen in die Zukunft schauen" (Insegnamenti 1995,2,1307).

 Es geht somit hier um eine Gewissheit des Glaubens, jenseits jeder oberflächlichen Annahme, was uns ermutigt, mit Vertrauen in die Zukunft zu schauen.

Christus wird überall sein herrliches Reich errichten, in der ganzen Welt. In diesem großartigen Rahmen erschließt sich uns auch eine Gesamtsicht sowohl der Geheimnisse als auch der Rolle von Fatima und der Botschaft der Gottesmutter im Leben der Kirche.

 

Und am 13. Mai des Jubiläumsjahres 2000 erklärte der Papst: „Nach dem göttlichen Plan ist eine Frau, mit der Sonne bekleidet, vom Himmel auf die Erde herabgekommen." Es ist der göttliche Plan der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit und damit auch die Wiederherstellung von allen Dingen, insbesondere des glorreichen Reiches Christi in der Welt.

 

Wir stehen also im Einklang mit der Heiligen Schrift und dem Lehramt der Kirche, wenn wir glauben, daß der Herr in Herrlichkeit auf diese Erde wiederkommen wird. Sicherlich, wir müssen uns öffnen für diese neue Perspektive.

 

HEILIGE MESSEN
 
Für alle Spender und Wohltäter wird
an jedem 19. und 22. des Monats
eine Heilige Messe gefeiert mit der Andacht und Novenne zum Hl. Josef.
MONATLICHE ANBETUNG
 
Unsere monatliche Anbetung findet in der Kapelle der Polnischen Katholischen Mission in München (Heßstr.26) statt.
An jedem zweiten Freitag des Monats treffen sich dort die Mitglider des Werkes zum gemeinsamen Gebet.
Die Anbetung beginnt um 15.00 Uhr und dauert eine Strunde.
Nach der Anbetung erteilt der Pater Slawek aus dem Karmelitenorden, seinen priesterlichen Segen.
GEBETSMEINUNGEN DES HEILIGEN VATERS - MAI 2008
 
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass die Christen den Wert der Literatur, der Kunst und der Medien nutzen, um eine Kultur zu begünstigen, die den Wert des Menschen schützt und fördert.

Missionsgebetsmeinung
Dass die Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Apostelkönigin, so wie sie die Apostel in den Anfängen der Kirche begleitet hat, auch heute die Missionare und Missionarinnen mit mütterlicher Liebe leitet.

 
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